Über Lilith Claudino
Ich bin Jessica Thaler – die Künstlerin hinter dem Namen Lilith Claudino.
Sie ist kein Pseudonym. Sie ist ein Teil von mir.
Eine innere Stimme - wild, frei und voller Tiefe.
Die Kunst war schon immer in mir.
Schon als Kind war sie mein Rückzugsort – sei es beim Klavierspiel, beim Zeichnen oder beim Staunen über klassische Bauwerke und alte Meister. Ich hatte früh eine Faszination für Klassik, für Symmetrie, Stille und Dramatik – in der Musik wie in der Architektur.
Lilith Claudino ist dieser Ruf. Sie ist das Echo einer Sehnsucht, das ich nicht länger überhören konnte.
Diese Sehnsucht hat mich 2022 von Tirol nach Wien geführt – an einen Ort, an dem Vergangenheit und Gegenwart sich begegnen. Wien mit seiner kaiserlichen Architektur, seinen Konzertsälen und Museen war für mich mehr als eine Stadt: es war ein Versprechen.
In meiner Kunst spiegelt sich, was unter der Oberfläche verborgen liegt –
eine Reise der Selbstbefreiung, der Reflexion und der stillen Konfrontation.
Fragen statt Antworten. Räume statt Dogmen.
Meine Werke entstehen an der Schwelle zwischen Licht und Schatten, zwischen Kontrolle und Hingabe.
Sie erzählen von Selbstbefreiung, von innerem Ringen – und vom Mut, sich selbst zu begegnen.
Während ich in der IT Struktur und Klarheit finde, ist die Malerei mein Raum für das Unaussprechliche.
Mit einem akademischen Hintergrund in Wirtschaftsinformatik und langjähriger Berufserfahrung vereine ich analytisches Denken mit künstlerischer Tiefe.


Ich male keine Dekoration.
Ich male Transformation.
Ich male den Kampf mit inneren Dämonen –
nicht, um sie zu fürchten,
sondern um sie zu erkennen,
zu durchleben
und zu integrieren.
Lilith steht für den Teil,
der nicht in Konferenzen spricht, sondern in Farben,
der nicht kontrolliert, sondern hingibt,
der nicht erklärt, sondern offenbart.
Neben der Malerei komponiere ich Klavierstücke und verfasse Texte,
die meine Bildsprache erweitern und vertiefen.
Derzeit entstehen meine musikalischen Werke und werden bald auf meinem Instagram-Profil verfügbar sein.
Warum Lilith Claudino
Lilith – ein Name, der zu mir kam, als ich ihn nicht suchte.
Es war, als würde mich etwas rufen, während ich den Beginn ihrer Serie malte – die Frau auf der Treppe.
Beim Malen begleitet mich oft klassische Musik –
ruhig, düster, getragen von innerer Spannung und stiller Kraft.
An diesem Tag erklang plötzlich ein Stück, das ich nie zuvor gehört hatte.
Der Titel: Lilith von Peter Gundry.
Etwas an dieser Melodie hielt mich fest. Lilith – die Ungezähmte, die Verstoßene, die Freie.
Die Frau, die sich weigerte, sich unterzuordnen – und ihren eigenen Weg ging.
Nicht als Vorbild. Als Spiegel.
Claudino – der Nachname meiner Mutter –
verbindet mich mit meinen brasilianischen Wurzeln:
Mit dem Instinkt, dem Feuer, der Freiheit.
So wurde Lilith Claudino geboren –
aus einem Moment, der wie ein Flüstern kam
und nie wieder ging.

📍 Based in Vienna | Zeitgenössische Kunst | Ölmalerei & Surrealismus
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"Vollkommenheit ist oft nur ein Zusammenspiel von unvollkommenen Komponenten,
die es schaffen, durch ihre Unvollkommenheit das Ganze zu vollenden."
— Lilith Claudino